Der lange Weg des Roulette

Das faszinierende Online-Roulette, wie wir es heute kennen, blickt auf eine lange und sehr spannende Geschichte zurück. Seit Menschengedenken spielt das Schicksalsrad eine große Bedeutung. In unserem heutigen Artikel wollen wir eine kleine Zeitreise wagen und uns anschauen, wie das Roulette seinen Weg auf unser Smartphone fand.

Bei den alten Griechen tauchte das sogenannte Schicksalsrad das erste Mal auf. In diversen Aufzeichnungen ist dabei ein König zu sehen, der an ein Rad gebunden ist. Dieses Rad wird von einer Göttin gedreht, die die Augen verbunden hat. Ob der König nun glückliche Jahre oder schwere Jahre vor sich hat, hing davon ab, ob er mit dem Kopf oben oder unten landet. Dass dies einzig eine Frage des Schicksals ist, versinnbildlicht die Augenbinde, die die Göttin trägt: Selbst sie übergibt das Glück des Königs an das Schicksal.

Von den Göttern zum Volke

Das Bild des Schicksalsrades hatte eine magische Anziehungskraft und es dauerte nicht lange, bis solche Räder für viele andere Fragen des täglichen Lebens eingesetzt wurden. Der okkulte Glaube war seinerzeit recht groß und entsprechend wurde der „Botschaft“ des Schicksalsrads Folge geleistet. Im Zuge der Aufklärung verlor das Schicksalsrad ein wenig von seiner ursprünglichen Bedeutung. Denn es verschwand mit dem erweiterten Bewusstsein der Bevölkerung nicht ganz aus dem tagtäglichen Leben. Es wurde vermehrt zum Spiel genutzt. Anfänglich waren diverse Symbole auf dem Rad, dies konnten Tiersymbole, aber auch Zahlen oder Farben sein. Darauf wurde dann fleißig gewettet.

Die Erfindung eines Mathematikers?

Dem Franzosen Blaise Pascal, seinerzeit ein begnadeter Mathematiker mit dem Fachgebiet der Wahrscheinlichkeitsrechnung, wird die Erfindung des Roulette von vielen, zum Teils sehr seriösen Quellen, ebenfalls zugeschrieben. Doch wirklich belegt ist sie nicht. Denn Blaise Pascal ging es bei seiner Forschung niemals darum, Spiele zu erfinden, sondern stets nur um die Zahlen als solche. Er war sicherlich kein Mann des Spiels. Zumal die bereits erwähnten Schicksalsräder eine Jahrtausendealte Geschichte haben.

In Italien das erste Mal schriftlich erwähnt

In alten Schriften taucht immer wieder auf, dass das Roulette, das wir heute kennen, in Italien seinen Ursprung fand. Vom Schicksalsrad zum Roulette veränderte es sich laut diverser Dokumente im Laufe des 17. Jahrhunderts. In Frankreich tauchte Roulette im 18. Jahrhundert auf, wo es auch gleich wieder verboten wurde. Doch die Begeisterung für das Spiel war so groß, dass es sich kaum mehr verbieten ließ. Kein Geringerer als Napoleon Bonaparte war es, der Spielhäuser in Paris erschuf, in denen Roulette gespielt werden konnte. Er ging somit einen Mittelweg, der in gewisser Weise noch heute Bestand hat.

Fest mit der technischen Entwicklung verknüpft

Von da an war der Siegeszug des Roulette nicht mehr zu stoppen. Ein Siegeszug, den Bonaparte sicherlich gerne auch für sich erlebt hätte, doch die Geschichte meinte es mit ihm weniger gut als mit dem Roulette. Roulette nahm fortan einen festen Platz in nahezu allen Gesellschaften ein und war ebenso Teil jedes technischen Fortschritts. Die Digitalisierung brachte das begehrte Spiel schließlich von den Spielhäusern auf unsere Smartphones und ist somit von nun an für jeden zugänglich. Eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann.